Douglas Sirk galt als ein Dutzendregisseur, bis im April 1959 Jean-Luc Godard über ihn schrieb: „Das ist es, was mich an Sirk bezaubert, diese irrsinnige Mischung aus Mittelalter und Moderne, Sentimentalität und Subtilität, diese beherrschten Kompositionen und dieses Cinemascope außer Rand und Band.“ Ausgelöst hatte Godards Begeisterung ein Film, der damals gerade in Frankreich in die Kinos kam: „A Time to Love and a Time to Die“. Auf Fronturlaub verliebt sich ein Wehrmachtssoldat in die Tochter eines KZ-Häftlings; eine beklemmende Verfilmung des Romans von Erich Maria Remarque, der selbst mitspielt. Nebenbei einer der persönlichsten Filme von Sirk, dessen Sohn aus erster Ehe an der Front fiel.
Mit freundlicher Unterstützung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums Osnabrück.